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Photovoltaikanlage - ja oder nein?

Die Installation einer PV-Anlage ist auf jedem tragfähigen Dach
und jeder tragfähigen Fassade möglich - unter gewissen
Voraussetzungen. Entweder werden die Module auf die vorhan-
dene Deckung aufgesetzt (Aufdachlösung) oder die Solar-
module ersetzen die Dachpfannen (Indachlösung).

Stichwort Dachart
Stichwort Dacheindeckung
Stichwort Dachneigung
Stichwort Dachausrichtung
Stichwort Sonneneinstrahlung
Stichwort Verschattung
Stichwort Witterung
Stichwort Genehmigung


Stichwort Dachart


Zu den gängisten Dacharten zählen Schrägdächer, Flachdächer
und Pultdächer. Schrägdächer fallen zu beiden Giebel-
seiten ab und bieten gute Voraussetzungen für Photovoltaikan-
lagen. Auf dem Flachdach sorgen Metallträger für einen
optimalen Neigungswinkel der Module. Die größere Angriffsflä-
che für den Wind erfordert eine besonders stabile Mon-
tage. Pultdächer fallen schräg von einer Seite zur anderen Seite
des Hauses ab. Eine geeignete Dachausrichtung ist be-
sonders wichtig.

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Stichwort Dacheindeckung

Auf Privathäusern sind Dachziegel die gebräuchlichste Form der
Dacheindeckung. Verschiedene Formen der Blechein-
deckung mit entsprechender Unterkonstruktion sind in der Indus-
trie und Landwirtschaft weit verbreitet. Die jeweiligen Dach-
eindeckungen erfordern entsprechend angepasste Montagesys-
teme. Asbesthaltige Dächer sind ungeeignet. Die Instal-
lation ist überaus gesundheitsgefährdend und deshalb strafbar.

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Stichwort Dachneigung

Der optimale Einfallwinkel der Sonne auf die PV-Module beträgt
90°. Da sich der Sonneneinfallwinkel je nach Jahreszeit
ändert, gilt eine Dachneigung von 30° als ideal. Auf sehr flachen
Dächern kann eine Aufständerung den ungünstigen Einfall-
winkel ausgleichen (Genehmigungspflichtig).

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Stichwort Dachausrichtung

Süden ist optimal. Kleine Abweichungen Richtung Westen oder
Osten sind ebenfalls rentabel. Eine nördliche Ausrichtung
ohne direkte Sonneneinstrahlung ist ungeeignet und daher nicht
empfehlenswert.

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Stichwort Sonneneinstrahlung

Direkte Sonneneinstrahlung ist für Photovoltaik besonders effek-
tiv. Indirekte Sonnenstrahlen leisten ebenfalls ihren Bei-
trag. Im Sommer kann es bei gutem Wetter durch die starke Er-
hitzung der Module zu Ertragsverlusten kommen. Eine gute
Hinterlüftung wirkt vorbeugend und sorgt für Kühlung. In Winter-
monaten besteht kein Problem der Überhitzung. Bei kla-
rem Himmel und Sonnenschein sind die Erträge besonders gut.

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Stichwort Verschattung

Verschattungen zum Beispiel durch Bäume, Häuser oder Berge
können die Leistungen einer Photovoltaikanlage beeinträch-
tigen. Zu beachten ist der veränderliche Schattenwurf im Tages-
verlauf, in den Jahreszeiten und über die Laufzeit der An-
lage von mindestens 20 Jahren hinweg. Bei geringfügigen Ver-
schattungen ermitteln wir die Toleranzgrenze Ihres Stand-
orts aufgrund exakter Berechnungen. 

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Stichwort Witterung

Windlast und Schneelast können Photovoltaikanlagen schaden.
In der Planung berücksichtigen wir die Witterung des
Standorts und montieren den Naturkräften entsprechend stabil.
Auskünfte über regionale Wetterbedingungen finden Sie
unter folgenden Adressen im Internet: www.schneelast.info und
www.dwd.de (Deutscher Wetterdienst)

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Stichwort Genehmigung

Für den Bau von Photovoltaikanlagen ist keine behördliche Ge-
nehmigung erforderlich. Ausnahmen sind Freiflächen-
anlagen, aufgeständerte Anlagen und Anlagen auf denkmalge-
schützten Gebäude. Die exakten Baubestimmungen
für Photovoltaikanlagen finden Sie unter www.bauordnungen.de
nach Bundesländern geordnet. Vorsicht beim Bäume fäl-
len: Ab einer bestimmten Baumgröße ist das Fällen nur mit offi-
zieller Genehmigung der Gemeinde erlaubt. Zuwiderhand-
lungen ahnden die Behörden mit hohen Geldstrafen.

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